Maßgeschneiderte Konfiguration: Warum sollten KMUs damit anfangen?

Maßgeschneiderte Konfiguration: Warum sollten KMUs damit anfangen?

Allgemein besteht die Vorstellung, dass eine rentable Produktion mit Vereinheitlichung gleichzusetzen ist, mit dem Ziel massenhaft und zu niedrigen Kosten zu fertigen. Aber die ständige Produktion von Neuheiten und der Wunsch der Verbraucher nach Hyperpersonalisierung stellen diese Idee in Frage. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist eine maßgeschneiderte Konfiguration eine besonders attraktive Lösung für kleine und mittlere Industriebetriebe. So können der Verbraucherwunsch nach Personalisierung und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens miteinander in Einklang gebracht werden. Erklärung.

Maßgeschneiderte Konfiguration als Bestandteil von Digitalengineering

Mit der Integration digitaler Technologien und der Automatisierung von Informationssystemen, hat Engineering 4.0 (oder Digitalengineering) Design -, Fertigungs- und Produktionsprozesse von Objekten revolutioniert. In diesem Zusammenhang kommt die Konfiguration nach Maß ins Spiel: Mit dem digitalen Tool können Nutzer ihre Produkte nach Belieben anpassen, indem sie eine Vielzahl möglicher Kombinationen verbinden. Da sein Produkt in 3D simuliert wird, hat der Kunde alle Möglichkeiten, Anpassungen vorzunehmen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

In einem zunehmend wettbewerbsorientierten Produktionsumfeld hilft die maßgeschneiderte Konfiguration dabei, auf die steigende Nachfrage bei der Mass Customization – den Wunsch der Verbraucher nach Personalisierung – und auf die Herausforderung einer daraus resultierenden flexiblen Produktion einzugehen. Jetzt müssen Branchen, die wettbewerbsfähig bleiben möchten, in der Lage sein, schnell ihre Fertigungslinien zu verändern, ohne an Qualität zu verlieren. Daher ist es von grundlegender Bedeutung, in ein leistungsstarkes Tool zu investieren, um Konfigurationen zu vervielfachen.

 

Maßgeschneiderte Konfiguration: Ein nützliches Werkzeug auf allen Ebenen des Unternehmens

Während die maßgeschneiderte Konfiguration in erster Linie als Hilfsmittel für den Vertrieb wahrgenommen wird, kommt diese Technik – insbesondere im Industriesektor – nicht nur der Verkaufsabteilung zugute.

Die maßgeschneiderte Konfiguration bietet mehrere Vorteile auf verschiedenen Ebenen des Unternehmens. Sie ermöglicht:

  • Die Zuverlässigkeit der Produktion vervielfachen: Die 3D-Visualisierung und detaillierte Änderungen, die das Entwicklungsbüro während des Entwurfs vorgenommen hat, ermöglichen es, die Herstellung komplexer Produkte ohne Fehlerrisiko zu beginnen.
  • Konsistente Preise anbieten, die in Echtzeit aktualisiert werden: Die maßgeschneiderte Konfiguration bietet die Möglichkeit, basierend auf den während des Designs vorgenommenen Änderungen, den Preisfortschritt in Echtzeit anzuzeigen. Die Gewährleistung, zum richtigen Preis zu verkaufen und zu produzieren, ohne die Margen zu kürzen.
  • Einen breiteren Markt ansprechen: Die Vielzahl an möglichen Konfigurationen spricht eine breitere Kundenschicht an. Darüber hinaus stellt die maßgeschneiderte Konfiguration eine kontinuierliche Verbindung zwischen dem Entwurf und dem Endprodukt her, sodass nur die Produkte produziert werden, die einen Abnehmer finden.
  • Förderung der Kundenautonomie: Da der Nutzer sein Produkt von Anfang bis Ende des Prozesses bestimmen kann, hat er die Möglichkeit, es komplett nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Die maßgeschneiderte Konfiguration reduziert somit das hin und her zwischen Kunde und Planungsbüro und spart dem Kunden viel Zeit.
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit aller Arten von Unternehmen: Die Technologie ist für Großunternehmen, aber auch für kleine und mittelständische Unternehmen aller Industriezweige zugänglich. Dies liegt daran, dass kleine Strukturen im Rahmen einer Massenproduktionsstrategie Schwierigkeiten haben können, profitabel zu bleiben, wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, zu wachsen, um mehr zu produzieren. Dank der maßgeschneiderten Konfiguration können kleine und mittelständische Unternehmen ihre Rentabilität steigern, ohne ihre Produktion verzehnfachen zu müssen.

Die Palette der CAD, CAM, Lösungen TopSolid

Top Solid’Design: Die maßgeschneiderte Konfiguration im Dienste der Industrie

TopSolid’Design ist ein CAD–Programm, das die Arbeit von Konstruktionsbüros in allen Entwurfsphasen optimiert. In diesem Sinne ermöglicht es das Modul Produktkonfiguration Designern, maßgeschneiderte Konfigurationen anzubieten.

Der Vorgang ist relativ einfach: Die Werkstücke werden anhand des 3D-Modells und seiner möglichen Varianten konfiguriert, die alle aus den nativen Daten des Konstruktionsbüros stammen. Mit wenigen Klicks hat der Nutzer so die Möglichkeit, die Optik des Produkts nach seinen Wünschen und seinem Budget, das sich in Echtzeit anpasst, zu verändern. Nach Abschluss der Konfiguration geht die rekonfigurierte Datei zurück in die Entwicklungsabteilung, wo die vom Nutzer gewünschten Änderungen vorgenommen werden, bevor sie an die Fertigung geschickt wird. Dieses Modul ist sowohl für B2B (für Industriekunden, Händler oder Partner) als auch für B2C geeignet. Es entspricht dem Wunsch des Nutzers nach Personalisierung und optimiert gleichzeitig die Arbeit des Entwicklungsbüros.

Als modulare Lösung interagiert TopSolid’Design mit den meisten marktüblichen Formaten – einschließlich unserer Fertigungssoftware TopSolid’Cam – ohne Datenverlust. Nachvollziehbarkeit des gesamten Konstruktionsprozesses, Zeitersparnis für die Entwicklungsabteilung dank kollaborativer Arbeit und CAD-nativem Austausch, Zugriffs- und Datensicherheit … Unsere flexible Software passt sich den Bedürfnissen von Konstrukteuren im Industriebereich an.

Bereit, das Programm TopSolid’Design auszuprobieren? Kontaktieren Sie uns!

CAD/CAM für das Schleifen auf Ihren Werkzeugmaschinen

CAD/CAM für das Schleifen auf Ihren Werkzeugmaschinen

Schleifen ist präziser als herkömmliche Bearbeitungsvorgänge und ermöglicht es, die Oberfläche eines Produkts durch die Technik der Schleifbearbeitung sehr fein zu verändern. Investitionen in Werkzeugmaschinen zur Durchführung dieser Arbeiten, stellen ein Unternehmen jedoch vor erhebliche Kosten, zumal die Steuerung sich als schwierig für die Programmierer erweisen kann. Um das Schleifen an diesen Werkzeugmaschinen zu erleichtern, prüfen einige Hersteller daher die Möglichkeiten, die CAD/CAM-Technologie bietet. Aber welche zusätzlichen Vorteile bieten diese Programme für diesen Arbeitsschritt? Erklärung.

Die Herausforderungen des Schleifens

Durch die Anwendung des Prinzips der abrasiven Bearbeitung ermöglicht das Schleifen eine besonders hohe Maßgenauigkeit der Werkstücke, wodurch die Anforderungen des Kunden besser erfüllt werden können. Während herkömmliche Bearbeitungstechniken spanabhebend vorgehen, wirkt das Schleifen feiner auf das Material, indem es dies mit einer Schleifscheibe poliert.

Auch wenn die Wirksamkeit dieser Methode nicht in Frage gestellt wird, stellt sie dennoch eine große Investition für Unternehmen dar, denn diese müssen die für diese Vorgänge geeigneten Werkzeugmaschinen kaufen. Die Herausforderung für Betriebe besteht also darin, die Rentabilität der angebotenen Lösungen zu messen. Um Schleifvorgänge durchzuführen, haben sie demnach die Möglichkeit:

  • Entweder in Schleifmaschinen zu investieren, d. h. Maschinen, die nur diesem Arbeitsschritt dienen.
  • Oder in kombinierte Maschinen zu investieren, die sowohl eine maschinelle Bearbeitung wie auch Schleifvorgänge durchführen können.

Die Grenzen der Programmierung direkt an der Maschine

Im ersten oben genannten Fall, das heißt ohne eine Lösung, die Bearbeitung und Schleifen kombiniert, sind die Unternehmen dazu gezwungen, sich anzupassen, um Schleifprogramme direkt an der Maschine zu erstellen.

Die Nachteile eines solchen Ansatzes sind vielfältig:

  • Mangelnde Flexibilität: Im Gegensatz zu CAM können bei dieser Programmierung keine Maschinensimulationen und Kollisionsprüfungen durchgeführt werden.
  • Erhebliche Kosten: Diese Art der Programmierung erfordert den Kauf einer Schleifmaschine zusätzlich zur Werkzeugmaschine, außerdem kommen noch Bearbeitungskosten hinzu.
  • Mögliche Ungenauigkeiten: Das Verschieben von Teilen von der Werkzeugmaschine zur Schleifmaschine erhöht die Wahrscheinlichkeit von Ungenauigkeiten.
  • Längere Programmierzeit: Das Programmieren von Werkzeugmaschinen und das Einstellen der Schleifmaschine kann sich für die verantwortlichen Mitarbeiter als zeitaufwändig erweisen.

Die Palette der CAD, CAM, Lösungen TopSolid

CAD/CAM-Technologie zur Optimierung des Schleifens auf Werkzeugmaschinen

Angesichts dieser Einschränkungen entscheiden sich einige Hersteller für kombinierte Maschinen, die dank CAD/CAM folgendes bieten:

  • Ein Werkstück zunächst durch Fräsen und Drehen bearbeiten;
  • das gleiche Werkstück in einem zweiten Schritt schleifen.

Da die Bearbeitung auf derselben Maschine stattfindet, muss das Werkstück nicht bewegt werden. Diese Betriebsart beseitigt also Repositionierungsfehler, die durch die Bewegung des Werkstücks vom Bearbeitungszentrum zur Schleifmaschine entstehen, und bietet eine wertvolle Zeitersparnis bei der Handhabung.

Fokus: Die Notwendigkeit eines CAD/CAM-Tools für das Schleifen

Für Unternehmen, die mit Maschinen ausgestattet sind, die maschinelle Bearbeitung und Schleifen kombinieren, ist die Wahl der richtigen CAD/CAM-Software daher von entscheidender Bedeutung. Nicht alle CAD/CAM-Lösungen enthalten nämlich dedizierte Schleifvorgänge: Einige bieten daher an, Bearbeitungsvorgänge in Schleifvorgänge umzuwandeln. Diese Vorgehensweise ist jedoch wenig sinnvoll, da sich die Methode zur Steuerung einer Schleifscheibe beim Schleifen stark von der beim Fräsen oder Drehen unterscheidet.

Dieser Lösungsvorschlag bringt dem Programmierer also keinen Mehrwert, da er den ISO-Code manuell anpassen muss, um die richtige Oberflächenfertigung zu erhalten. Aus diesem Grund wird Unternehmen dringend empfohlen, sich für ein CAD/CAM-Tool zu entscheiden, das speziell für Schleifvorgänge gedacht ist.

 

TopSolid’Cam: Ein Programm zur Optimierung des Schleifens auf Werkzeugmaschinen

Die vollumfängliche und leistungsstarke CAD/CAM-Software TopSolid’Cam bietet Programmierern zahlreiche Vorteile:

  • Einfache und vollständige Integration der Software;
  • Interoperabilität mit allen CAD-Programmen;
  • eine vollständig anpassbare Arbeitsumgebung;
  • eine Optimierung der Produktion durch einen Duplizierungsprozess;
  • verschiedene Simulationsebenen;
  • Verwaltung und Nachverfolgung von Änderungen;
  • eine Antwort auf unterschiedliche Anforderungen beim Fräsen und Bearbeiten.

Im Einzelnen ermöglicht die Funktion “Schleifen auf dem Bearbeitungszentrum” in TopSolid’Cam Kunden, die mit einer Werkzeugmaschine ausgestattet sind, die Bearbeitung und Schleifen kombiniert, ein optimiertes Management dieses Vorgangs. Denn die Software bietet die Möglichkeit, das Schleifen direkt aus der Anwendung heraus zu programmieren, noch bevor das Werkstück auf der Maschine montiert ist. Diese Funktion wurde speziell für das Schleifen an der Maschine entwickelt, passt sich den Eigenschaften jedes Vorgangs an und erleichtert die Arbeit des Programmierers.

Möchten Sie mehr über die Funktion “Schleifen auf dem Bearbeitungszentrum” von TopSolid erfahren? Senden Sie unserem Team eine Demo-Anfrage.

Erfolgsgeschichte: TopSolid by Rabumeca

Erfolgsgeschichte: TopSolid by Rabumeca

Rabumeca ist ein im Département Ain im Osten Frankreichs ansässiges Unternehmen, das mechanisch geschweißte Baugruppen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium für verschiedene Branchen fertigt. Das 1989 gegründete Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung auf seinem Gebiet, für die es 2013 mit dem Preis “Qualität, Kosten, Zeit” von ArcelorMittal ausgezeichnet wurde. Rabumeca expandiert und integriert seit 2020 die Software TopSolid’Design in seinen Entwurfsprozess. Im Gespräch mit Sébastien Bridet, Geschäftsführer der Firma Rabumeca.

Erfahrung, Know-how und Überzeugung: Das Rezept für ein erfolgreiches Unternehmen 

Mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung expandierte Rabumeca nach und nach in die Branchen Lebensmittel, Pharmazeutik, Stahlindustrie und Umwelt. Heute beschäftigt das Unternehmen 20 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 2,7 Millionen Euro. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entschlossenheit, qualitativ hochwertige Dienstleistungen anzubieten, die bestimmte Fristen einhalten, und der Anspruch, eine Vertrauensbeziehung mit Kunden und Geschäftspartnern aufzubauen.

Durch die Ausrichtung von Rabumeca auf verschiedene Industriesektoren konnten die Mitarbeiter des Unternehmens vielfältige technische Fähigkeiten entwickeln. Im Laufe der Jahre hat das von Sébastien Bridet geführte Unternehmen durch eine Investitionspolitik eine Expertise entwickelt, die auf eine verbesserte Zuverlässigkeit und Leistung abzielt. In diesem Sinne ist die Zusammenarbeit mit TOPSOLID ganz natürlich entstanden.  

Rabumeca und TOPSOLID: Eine noch recht junge Geschichte

Da Rabumeca zur Steigerung der Produktivität eine neue CAD-Software benötigte, führte das Unternehmen im Jahr 2020 eine Ausschreibung durch. Die Wahl fiel ganz klar auf TOPSOLID: “Wir haben uns für TopSolid entschieden, weil sie die einzigen waren, die uns verstanden haben und auf unsere Bedürfnisse eingegangen sind. Wir hatten Ansprechpartner, die vom Fach sind und das Programm an unseren Fertigungsprozess anpassen konnten”, erzählt Sébastien Bridet.

Die Mitarbeiter verwenden TopSolid’Design für die Fertigung und die Konzeption von Produkten in spezialisierten Maschinen. Nicolas Laibe, Geschäftsträger bei Rabumeca, erläutert den Prozess im Detail: “Ich verwende TopSolid’Design, um die 3D-Dateien der Kunden abzurufen und die für das Projekt erforderlichen technischen Informationen bereitzustellen. Ich verwende die Module zur Erkennung von Blechen und Rohren und erhalte die für die Herstellung erforderlichen Dokumente.” Die Software ermöglicht es ihm so, “alles zu erstellen, was für den Laser flachgelegt wird, Biegekarten, Montagepläne nach Untergruppen, Baugruppenpläne mit der gesamten entsprechenden Nomenklatur.”

TopSolid’Design im Dienste der Entwicklung von Rabumeca

Die spezialisierte CAD/CAM-Software TopSolid’Design begleitet Rabumecas Projekte effizient. Als echtes Produktivitätswerkzeug wird sie von den Teams besonders wegen der Benutzerfreundlichkeit geschätzt.

Begleitung über den gesamten Prozess

Rabumeca hat in TOPSOLID einen pädagogischen Ansprechpartner gefunden, der die Mitarbeiter des Unternehmens beim Umgang mit der Software unterstützt: “Wir hatten eine 6-tägige Schulung in TopSolid’Design in der TOPSOLID-Zentrale und eine spezielle Schulung in unseren Räumlichkeiten, die auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten war”, erklärt Sébastien Bridget. Ihm zufolge hat die Qualität der Betreuer den Unterschied gemacht: “Wir standen Menschen gegenüber, die täglich auf unsere Bedürfnisse und Fragen reagiert haben und uns bei der Implementierung der Software unterstützt haben.”

Benutzerfreundlichkeit

Für die Kundenbetreuer stellt TopSolid’Design einen Mehrwert bei der Erstellung dar, insbesondere in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit. Das verrät zumindest Nicolas Laibe: “Ich finde TopSolid’Design sehr benutzerfreundlich und es hilft uns dabei, immer die richtigen Dokumente zu haben. Es ist logisch, klar und hat die passenden Symbole und Funktionen. Das greift die Nutzung, die wir in der Werkstatt haben, gut auf.”

Produktivitätsgewinn

Überhaupt konnte das Unternehmen dank TopSolid’Design einen echten Produktivitätsschub verzeichnen. Nach mittlerweile mehr als einem Jahr Nutzung zieht der Geschäftsführer folgendes Fazit: “Mit TopSolid konnten wir alle Aufgaben automatisieren, die wir vorher manuell gemacht haben. Durch die Arbeitsdokumente konnten wir enorm viel Zeit sparen beim Start unserer Prozesse.” Ihm zufolge sind die Produktivitätsgewinne, die das Unternehmen durch die Software erzielt, also alles andere als vernachlässigbar: “Wir schätzen, dass die Produktivität der Methodenstelle um etwa 30% gesteigert wurde”, fügt er hinzu.

Die Palette der CAD, CAM, Lösungen TopSolid

Entwicklungsperspektiven, die eng mit TOPSOLID verbunden sind 

Für Rabumeca ist das Ziel in naher Zukunft, die eigenen Fertigkeiten zu erweitern, um die Bedürfnisse der Kunden noch besser zu erfüllen. Zu diesem Zweck möchte Sébastien Bridget das TopSolid-Modul für Kostenvoranschläge in seinem Unternehmen verwenden. Durch die Einführung von unterstützenden Systemen ermöglicht dieses Modul insbesondere, über eine 2D- oder 3D-Teilezeichnung ein Ergebnis zu erhalten, das der Realität in der Werkstatt nahekommt. TOPSOLID ist stolz auf den bereits gegangenen Weg und wird das Unternehmen auch bei den zukünftigen Vorhaben gerne begleiten!

Automatendrehen: Welche CAM-Software eignet sich am besten?

Automatendrehen: Welche CAM-Software eignet sich am besten?

Das aus der Uhrenindustrie stammende Automatendrehen ist ein Bearbeitungsverfahren, bei dem Material abgetragen wird. Es wird ebenfalls als Swiss Turn bezeichnet und ermöglicht die Herstellung mechanischer Präzisionsteile aus Stangen oder Metalldraht in einem Brenner. Drehmaschinen sind besonders komplex und erfordern eine genaue Einstellung ihrer verschiedenen Funktionen. Die Wahl der CAM-Software ist daher von höchster Wichtigkeit. Erklärung.

Automatendrehen: Definition

Das Automatendrehen ist ein spanabhebender Bearbeitungsprozess. Um die Grundbearbeitung durchzuführen, werden automatische, halbautomatische oder numerisch gesteuerte Maschinen verwendet. Nach dem Einbringen in den Bearbeitungsbereich wird das Rohmaterial durch eine Reihe von Schneidwerkzeugen geformt. Je nach Anzahl, Form und Anordnung dieser Werkzeuge können mehr oder weniger komplexe Teile erhalten werden. Das Automatendrehen ermöglicht es nämlich, kleine Teile von 0,1 mm bis 38 mm herzustellen, die äußerst präzise sind: Es ist möglich, bis auf ein Tausendstel Millimeter genau zu arbeiten!

Teile, die beim Automatendrehen entstehen, werden oft in kleinen oder großen Serien hergestellt. Drehen, Gewindeschneiden, Bohren, Fräsen … Mit Drehautomaten können verschiedene Arten von Arbeitsvorgängen durchgeführt werden und dank einer zweiten Spindel sogar bis zur vollständigen Bearbeitung des Werkstücks gehen, wodurch die zusätzlichen Kosten einer Nachbearbeitungsphase auf einer anderen Maschine vermieden werden können.

Während das Automatendrehen früher in der Uhrenindustrie weit verbreitet war, wird es seit den 1980er Jahren in der Automobilindustrie sowie für Haushaltsgeräte und Elektronik verwendet. Parallel dazu wurden die Drehmaschinen, auch Drehautomaten genannt, nach und nach digitalisiert, um die Umrüstzeiten zu verkürzen und immer besser bearbeitete Werkteile herzustellen.

Automatendrehen: Darum geht es

Bewegliche Spindelstöcke, kollineare Achsen, mehrere Werkzeughalter, mehrere Translationsachsen … Im Vergleich zu MillTurn-Maschinen weisen die auch SwissTurn genannten Drehmaschinen mehrere Besonderheiten auf. Während zum Beispiel der Stangenschieber bei einer MillTurn-Maschine als Option angeboten wird, ist er bei einer SwissTurn-Maschine Standard.

Da die Größe der Werkstücke auf einen Durchmesser von maximal 34 oder 38 mm beschränkt ist, sind die Automaten außerdem größenoptimiert, was zu einer eingeschränkten Arbeitsumgebung führt. Umso entscheidender ist das Kollisionsmanagement.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Optimierung der Gesamtbearbeitungszeit des Werkstücks. Zu diesem Zweck ist es unerlässlich, so viel wie möglich mit zwei Werkzeugen gleichzeitig am selben Werkstück zu arbeiten.

Automatendrehen und klassische CAM-Software: ein kontraproduktiver Ansatz

Verschiedene CAM-Programme sind noch immer in Bezug auf die Verwaltung der Anzahl der Achsen und Kanäle eingeschränkt. Dies liegt daran, dass einige Programme die Umgebung der Maschine nicht berücksichtigen und folglich nicht mit anderen Maschinen zusammen funktionieren. Andere CAM-Programme erlauben es den Nutzern nicht, auf alle Einstellungen zuzugreifen, sodass die Maschine mit neuen Informationen versorgt werden muss. Noch schlimmer ist, dass einige CAM-Programme keinen optimierten ISO-Code erzeugen können, weil eine Verwaltung der Umgebung und der Kinematik der Maschine fehlt.
In diesen Fällen können durch manuelle Bedienung Fehler auftreten, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen, Werkzeugbrüchen oder Werkteilbrüchen an der Maschine erhöht wird.

Aus all diesen Gründen ist es für Unternehmen mit Drehautomaten von Vorteil, sich mit Software auszustatten, die gleichzeitig CAD, CAM und PDM ist.

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Automatendrehen: Entdecken Sie, wie TopSolid’Cam auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist

In der Welt des Automatendrehens benötigen Programmierer eine effiziente Programmier- und Simulationssoftware. Letztere muss es ihnen ermöglichen, vorbereitende Bearbeitungsvorgänge im Vorfeld durchzuführen, während andere Operationen parallel ausgeführt werden.

In dieser Hinsicht ist es wichtig, dass die CAM-Software eine breite Palette an Dreh- und Fräszyklen bietet, aber auch ein großes Spektrum an Hochgeschwindigkeitsbearbeitungen sowie 3D-Zyklen für das Fräsen in 3- und 5-Achs-Simultanbearbeitung.

Die CAM-Software sollte durch Synchronisierung von Prozessen auch Zykluszeiten reduzieren. Unabhängig von der Art des Drehzentrums muss die CAD/CAM-Software ein komplettes Programm generieren. Außerdem müssen Sie sicher sein, dass Sie einen gebrauchsfertigen ISO-Code erhalten.

Mit einer einfachen und intuitiven Programmierung erfüllt TopSolid’Cam perfekt alle Anforderungen der Branche. Als CAD/CAM-Software mit integriertem PDM ermöglicht es TopSolid’Cam dem Benutzer, ein Teil zu zeichnen oder das Teil des Auftraggebers in 2D oder 3D zu importieren. TopSolid ist führend in der Programmierung komplexer Maschinen und bietet Zugang zu allen Maschinenparametern und die Möglichkeit, zuverlässige, getreue und optimierte Simulationen durchzuführen. Das Tool bietet gleichzeitig eine Vielzahl von Werkstückanalysewerkzeugen und integriert das 3D-Modell der Maschine sowie alle ihre Komponenten (Werkstückhalter, Werkzeughalter, Winkelgetriebe …). So lassen sich alle möglichen Fräs- und Drehvorgänge erstellen.

Wenn Sie sich für TopSolid’Cam entscheiden, erhalten Sie ein bestmögliches Zeitmanagement bei der Programmierung. Durch die optimierte Verwaltung der Synchronisationen können mehrere Werkzeuge gleichzeitig am selben Werkstück arbeiten. Außerdem ermöglicht TopSolid’Cam die Bearbeitung von mehrkanaligen ISO-Codes.

TopSolid’Cam bietet also insgesamt gesehen zahlreiche Vorteile:

  • Integriertes CAD + CAM + PDM
  • Globale Datenverwaltung durch PDM, wodurch das eigene Know-how gesichert wird.
  • Einfache Bedienung mit moderner und effizienter Ergonomie.
  • Globale Verwaltung aller Werkstattmaschinen: Fräsmaschine, Drehbank, Laserschneider usw.
  • Tool zur Qualitätsprüfung (Inspektion)

 

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Industrie 4.0: Herausforderungen und Perspektiven für die Fabrik der Zukunft und intelligentes Fräsen

Industrie 4.0: Herausforderungen und Perspektiven für die Fabrik der Zukunft und intelligentes Fräsen

Verschärfter globaler Wettbewerb, sich ständig ändernde Konsumgewohnheiten, immer kürzere Fristen… Unter diesen Umständen hatte die Industrie keine andere Wahl, als ihre Produktionsmethoden hin zu digitalen Technologien anzupassen und zu modernisieren. So spricht man seit einem Jahrzehnt von der Industrie 4.0. Durch den Durchbruch in den Bereichen Informationstechnologie, Mobilkommunikation und Robotik entstehen Möglichkeiten, die ebenso viele Chancen wie Herausforderungen bergen.

Wie sieht angesichts der Herausforderungen bei Wettbewerbsfähigkeit, Agilität, Produktivität und intelligenten Technologien die Fabrik von morgen aus? Unsere Analyse!

I/Was ist Industrie 4.0?

1/Konzept und Herkunft der “Industrie 4.0”

Das Konzept wurde erstmals auf der Hannover Messe 2011 vorgestellt und verweist auf die drei vorherigen industriellen Revolutionen.

Die erste fand im 18. Jahrhundert nach der Erfindung der Dampfmaschine statt und führte zur Mechanisierung der Produktion. Der Aufbau eines Stromnetzes war der Beginn der zweiten industriellen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts. Und schliesslich führte die Automatisierung der Produktion im 20. Jahrhundert zur dritten Revolution.

Die Idee hinter der Industrie 4.0 besteht darin, den Trend zur Globalisierung zum Vorteil der europäischen Industrie umzukehren, indem die Fabriken dazu ermutigt werden, sich mit neusten technologischen Werkzeugen auszustatten, die über das Internet und die Cloud vernetzt sind.

In der modernen Fabrik soll die Produktion in den Dienst des Bedieners gestellt werden und nicht der Bediener in den Dienst der Produktion. Da der Mensch im Mittelpunkt dieses Plans steht, werden alle Anstrengungen unternommen, um die Ergonomie, die Produktivität und die Sicherheit jedes Arbeitsplatzes zu verbessern. Da die Entwicklung der Produktionsmethoden dazu geführt hat, dass der Bediener immer mehr Arbeitsschritte ausführt, besteht das Ziel der ultra-vernetzten Fabrik darin, all diese Phasen zu entmaterialisieren, damit sich der Mensch auf Aufgaben mit hohem Mehrwert konzentrieren kann. Zu diesem Zweck wird jede Maschine mit dem Netz verbunden sein und mit ihm kommunizieren und die Informationen werden zwischen den verschiedenen Abteilungen verteilt. Die Informationen werden von der Bestellung des Kunden über alle Phasen des Fertigungsprozesses bis hin zum Versand des fertigen Produkts reibungslos und effizient verbreitet.

 

2/Die Komponenten der Industrie 4.0: worum geht es?

Die Industrie 4.0 bezieht sich auf die Konvergenz digitaler Technologien und industrieller Produktionstechniken. Mehr als eine Revolution handelt es sich um eine Evolution bestehender Geräte, die verbessert werden und in den Mittelpunkt eines Netzwerks gestellt werden, in dem alle Informationen ausgetauscht werden. Dabei wird dieser Wandel von den neuen Technologien begleitet.

-Das Internet der Dinge (IOT – Internet Of Things) und dessen intelligente Vernetzung stellen eine innovative Kraft dar: das Aufkommen von Produktion als Dienstleistung, die Transformation eines Geschäftsmodells und neue Marktchancen.

-Die additive Fertigung oder 3D-Druck ist ein schneller und skalierbarer Herstellungsprozess. Fernab von traditionellen Standards eignet sich dieser Fertigungsprozess perfekt für kleine Serien und erweist sich dabei als sehr wettbewerbsfähig. Durch die Verringerung von Zwischenschritten können so auch komplexe Werkstücke realisiert werden. Ob es sich um einen Prototyp, ein massgeschneidertes Teil oder ein Personalisierungselement handelt, beschleunigt 3D-Druck das Design und sichert die Produktion ab.

–Der COBOT (oder kollaborativer Roboter): für die Mitarbeiter der Industrie 4.0 ist dieser einfach zu programmierende Industrieroboter ein bedeutender Fortschritt. In der Rolle des Bedienungsassistenten, ersetzt er in der Regel den menschlichen Arm für einfache und sich wiederholende Aufgaben. Für das Unternehmen verbessert der COBOT die Präzision, die Arbeitsplatzsicherheit … und die Produktivität.

  • Die erweiterte Realität (AR – Augmented Reality) besteht darin, virtuelle 3D-Inhalte in die Realität einzublenden. Mithilfe der Anzeige wichtiger Informationen zur Produktion kann der Bediener den Ablauf eines Verfahrens in Echtzeit visualisieren und es so schnell und reibungslos ausführen. Durch das Zusammenwirken von Wirklichkeit und digitaler Welt wird die erweiterte Realität zu einem echten Vorteil, der für mehr Produktivität und Sicherheit sorgt.

 

  • Die Simulation von Prozessen mithilfe von Analysesoftware ermöglicht es, die besten Optionen für die Produktion oder die Wartung von Maschinen zu erkennen und somit die Bilanz zu optimieren.

 

  • Ein digitales Modell oder Informationsmodell ermöglicht die Durchführung mehrerer Tests, bevor der erste Prototyp eines Produkts angefertigt oder die erste Produktion einer Reihe anläuft … eine Möglichkeit, Zeit für die verschiedenen Designs eines Werkstücks zu sparen und die Inbetriebnahme eines Vorproduktionsprozesses zu erleichtern.

 

  • Cyber-physische Systeme (CPS im Englischen) zielen darauf ab, physischen Elementen zusätzliche Funktionen hinzuzufügen, um Prozesse zu überwachen und zu steuern. Sie sind Schlüsselelemente in der Informationskette.

Big DATA ist in der Industrie 4.0 unumgänglich. Es handelt sich um eine leistungsstarke Datenanalysetechnologie in Echtzeit, mit der die Produktion und die Qualität sehr genau überwacht werden können, um schnell die besten Entscheidungen zu treffen. Die Entwicklung in Richtung “Smart Data” mit der allgemeinen Nutzung von künstlicher Intelligenz dürfte zu grossen Fortschritten bei der vorbeugenden Wartung führen.

 

 

3/Welche Anwendungen für die Industrie 4.0?

Die Anwendungen der Industrie 4.0 dienen der Vereinfachung von Beschaffungs-, Fertigungs- und Produktionsprozessen bei komplexen Rahmenbedingungen und gleichzeitiger Kostensenkung. Von der papierlosen Strategie eines Unternehmens bis zur Einführung des industriellen Internets der Dinge sind die Anwendungen sehr vielfältig und arbeiten alle auf einen Produktivitätsgewinn hin.

Zunächst geht es dabei um ein papierloses Dokumentenmanagement im Unternehmen, das sich in die Logik einer industriellen Digitalisierungsstrategie einfügt. Durch eine Software für die Unternehmenscontentverwaltung oder ECM (Enterprise Content Management) können Dokumente transparent gespeichert, geteilt und fehlerfrei gemeinsam bearbeitet werden: die Einsparungen bei Zeit und Geld sind erheblich.

Das Internet spielt in Verbindung mit neuen Technologien ebenfalls eine grosse Rolle in der Industrie 4.0. Das industrielle Internet der Dinge, eine Variante des IOT, beinhaltet die Erfassung von Echtzeitdaten für die Überwachung von Maschinen. Dafür verleihen einige Kontrollverfahren, die selbst mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet sind, den damit ausgerüsteten Maschinen Funktionen zur Selbstanalyse ihrer Daten: Wartungsbedarf, Bewertung der sich in Produktion befindlichen Teile, Meldung möglicher Fehlfunktionen… Die Reaktionsfähigkeit und strategische Entscheidungsfindung werden dadurch verbessert. 

Es ist sogar möglich, noch einen Schritt weiterzugehen und Partner, Kunden und Lieferanten miteinzubeziehen! Die Integration von EDV-Netzwerken, wie etwa eines Extranets, eines EDIs (Electronic Data Interchange) oder sogar einer Webplattform für Transaktionen, ermöglicht eine optimale Kommunikation und sorgt für eine echte Synergie mit 4.0 Technologien.  Beispielsweise geben Produkte, die an Sensoren angeschlossen sind, im Rahmen einer Nutzungsüberwachung im Falle einer Fehlfunktion oder eines Wartungsbedarfs eine Warnung aus, die direkt an den Kunden gesendet wird.

Die Liste der Möglichkeiten setzt sich weiter fort. Es bleibt festzuhalten, dass alle Anwendungen der Industrie 4.0 auf Datenerfassung und -analyse in Echtzeit basieren, in Verbindung mit künstlicher Intelligenz und neuen Technologien. Letztendlich werden Prozesse vereinfacht, die Vorhersage verbessert und die Produktionskette von A bis Z optimiert.

 

II/Herausforderungen und Chancen der Fabrik der Zukunft

 

1/Warum ist die Industrie 4.0 für mein Unternehmen so wichtig?

Die wichtigste Herausforderung der digitalen Entwicklung des Unternehmens in Richtung Industrie 4.0 ist das Konzept der digitalen Kontinuität. Es geht darum, in der Lage zu sein, die Daten eines Produkts während seines Lebenszyklus in Echtzeit zu nutzen. Eine Anforderung, die es verlangt, die Wertschöpfungskette vom Design bis zur Wartung beim Kunden zu erhalten, indem die wachsenden Datenflüsse unabhängig von der Komplexität des Produkts beherrscht werden. Das Mittel: zur richtigen Zeit über die richtigen Informationen verfügen, um sachliche und relevante Entscheidungen zu treffen. Ein reibungsloser Zugang zu Informationen, der von allen geteilt wird, ist zum Erreichen dieses Ziels von grundsätzlicher Wichtigkeit!

Durch die Vernetzung von Informationsinseln und die Förderung kollaborativer Arbeit verfügt das Unternehmen über bedeutende synergetische Vorteile, um sich an den Markt und die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Ziel ist es nämlich, die Produktion “agil, flexibel und reaktionsschnell” zu steuern, um das Design zu beschleunigen, die Produktion effizienter zu gestalten und die Qualität zu verbessern.  So werden Wertschöpfungselemente leichter erkannt und neue Geschäftschancen besser genutzt.

Dabei sollte man nicht vergessen, dass die kontinuierliche Entwicklung neuer Technologien diese digitale Kontinuität ermöglicht … und diese gleichzeitig bedingt. Dies führt zu leistungsfähigen und nutzerfreundlichen Anwendungen, die immer günstiger werden! Der Wettbewerbsvorteil, den sie heute bieten, ist so gross, dass ihre Nutzung aus offensichtlichen Gründen der Wettbewerbsfähigkeit, der Produktivität und der Rentabilität fast “unvermeidlich” werden könnte! Um am Ball zu bleiben, wird eine Umstellung zur Industrie 4.0 unumgänglich.

Die Palette der CAD, CAM, und PDM Lösungen TopSolid

2/Wie funktioniert das Produktionssystem der Fabrik der Zukunft?

Die positive Wechselwirkung der Fabrik 4.0 beinhaltet die Erfassung und Analyse von Echtzeitdaten, die Erhaltung und Nutzung von Know-how, die Prozesssicherheit und die Nutzung künstlicher Intelligenz zum Vorteil der Produktion.

Die Herausforderung besteht in der Fähigkeit, sich an neue Konsumgewohnheiten anzupassen, also an die Nachfrage nach Personalisierung und einzigartigen Teilen zu geringeren Kosten. Die Fabrik der Zukunft muss den Verbraucher in den Mittelpunkt des digitalen Wandels stellen.

Aber nicht irgendwie! Ein vorausschauendes und sorgfältiges Vorgehen ist angesichts der Ausmasse des Wandels erforderlich.

Auf lange Sichte sollte ein optimales Funktionieren der Industrie 4.0 der folgenden Logik folgen:

  • Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien damit alle Systeme der Fabrik und die Fabriken untereinander ständig interagieren können, sodass die Informationen innerhalb kürzester Zeit verarbeitet werden.
  • Beim Zerspanen die Einführung intelligenter Systeme, die sich selbst bewerten und korrigieren können. Ziel ist die Sicherung und Flexibilisierung der Produktion, aber auch die Maximierung der Effizienz durch die Senkung von Arbeits- und Energiekosten.
  • Für den Mitarbeiter Unterstützung bei der Arbeit durch die Robotik, Stärkung der Spezialisierung seiner Position und Expertise, die für die Nutzung der Maschinen erforderlich ist, um die Qualität der Dienstleistung für Verbraucher zu gewährleisten.

Obwohl sie vor einem Jahrzehnt noch kaum vorstellbar waren, werden vernetzte und intelligente Fabriken heute zur Norm. Und wer würde eine zuverlässige Arbeitsweise ablehnen, die die Bediener bei ihren täglichen Aufgaben unterstützt, Analysen und Projektionen erleichtert, eine hohe Nachfrage schnell und kostengünstig befriedigt und gleichzeitig die Produktivität fördert?

Im Rahmen der Industrie 4.0 sollte sich die Produktionsanlage zu einer “smart Enterprise” entwickeln, die so flexibel ist, dass sie in der Lage sein wird, sich ständig anzupassen, Kunden und Mitarbeiter einzubeziehen, ihre Wertschöpfungskette jederzeit zu nutzen und Innovationsprozesse kontinuierlich fortzuführen… Eine smarte Einstellung, in der sich fortwährende Bewegung und Echtzeit vereinen!

III/Wie fügt sich TopSolid in die Industrie 4.0 ein?

 

Obwohl das Konzept “Industrie 4.0” erst vor einigen Jahren aufkam, hat TOPSOLID nicht auf die vierte industrielle Revolution gewartet, um sich auf die Fabrik der Zukunft einzustellen.

TOPSOLID hat bereits seit einigen Jahren eine vollständig integrierte digitale Lösung mit seiner CAD-, CAM- und ERP-Software und bietet somit eine vollständige Interkonnektivität vom Design über externe digitale Systeme, wie Kunden- und Lieferantenplattformen bis hin zur Produktion. Eine Leistung, die intelligente Funktionen zur Zentralisierung, Analyse und Wiedergabe von Daten umfasst, um schnelle und präzise Entscheidungen zu treffen… Mit anderen Worten: ein ERP nach allen Regeln der Kunst!

TopSolid’Erp ist die umfassendste industrielle Managementsoftware auf dem Markt und positioniert sich als Partner für mehr industrielle Leistung, um auf die Herausforderungen der Optimierung von Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie 4.0 eingehen zu können. Die Vorteile der integrierten MES-Software (Manufacturing Execution System) sind darüber hinaus bemerkenswert:

  • Zuverlässigkeit von Lieferzeiten
  • Elektronische Dokumentenverwaltung
  • Rückverfolgbarkeit
  • Management des Lebenszyklus vor, während und nach der Produktion durch die digitale CAD/CAM/ERP-Lösung
  • Interkonnektivität in Echtzeit mit internen und externen Systemen des Unternehmens
  • Erfassung, schlüsselfertige Wiedergabe und Analyse von Daten mit Business Intelligence für eine bessere Unternehmensführung und eine agile und proaktive Entscheidungsfindung. 
  • Rückverfolgbarkeit, Datenerfassung und Datenaufbereitung: Sie profitieren von den besten Vorteilen des ERP, um die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Industrie 4.0 zu optimieren.
  • Globale Vision des Geschäftsmodells und optimale Organisation von Dienstleistungen

Das Programm TopSolid’Erp wurde für die Industrie 4.0 entwickelt, und zwar bis ins kleinste Detail, und vor allem bietet es eine durchgängige digitale Kette… ein weiterer Schritt hin zur Fabrik der Zukunft!

 

IV/TOPSOLID entwickelt sich weiter zum CAD-CAM-PDM-ERP der Zukunft und das bedeutet:

  • Intelligentes Design: neben den bereits auf geometrischer Ebene gut wiedergegebenen 3D-Modellen gibt es auch die Wiedergabe von Bearbeitungsinformationen (PMI) und Toleranzen sowie die Berücksichtigung von Fräs-und Dreharbeiten.
  • Mehr Automatisierung: Vorhersageberechnungen: Schwingungsberechnungen, Werkstückverformung; detailreiche Verwaltung der Werkzeuglebensdauer (mit berechneten Schnittbedingungen); analoge Werkstückfamilien (Anpassung an die kundenspezifische Massenproduktion); automatische Generierung von Sortimentslisten; Verwaltung des gesamten Produktionsprozesses: vom ersten 3D-Import bis zum bearbeiteten Werkstück.
  • Numerische Simulation: Optimierung von NC-Programmen zur Steigerung von Produktivität und Sicherheit.
  • Mehr Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit bei Prozessen der Werkstückkalkulation und Überprüfung.
  • Cloud-Nutzung: BigData des Unternehmens sammeln, schwere Berechnungen auslagern, die Software ständig aktuell halten.
  • Den Menschen in den Mittelpunkt der 4. industriellen Revolution stellen: Unterstützung beim Wandel, Durchführung zertifizierter Schulungen zum gegenseitigen Nutzen von Unternehmen und deren Mitarbeitern.
TopSolid’Wood: Wie passe ich die Benutzeroberfläche der Software an meine Bedürfnisse an?

TopSolid’Wood: Wie passe ich die Benutzeroberfläche der Software an meine Bedürfnisse an?

TopSolid’Wood ist eine umfassende und leistungsstarke CAD/CAM-Lösung für Multi-Material-Projekte. Die Softwarelösung bietet eine einzigartige Antwort auf die Probleme der Holz- und Maschinenbauindustrie.  Das schiere Ausmass an Funktionen und Möglichkeiten wirkt schnell überwältigend!  Deshalb ist es unerlässlich, die Funktionen bestmöglich einzusetzen und bei der Nutzung insbesondere auf Optimierung und Effizienz zu achten.

Eine der ersten Stellschrauben ist die Personalisierung des Arbeitsumfelds eines Mitarbeiters: von der einfachen Änderung der Hintergrundfarbe über alle erdenklichen Einstellungsmöglichkeiten bis hin zur grafischen Neugestaltung der Benutzeroberfläche: TopSolid bietet zahlreiche und vielfältige Anpassungsmöglichkeiten. Wie kann ich meinen Arbeitsplatz bestmöglich einrichten? Unsere Methode in drei Schritten!

1) Das Nutzerprofil der Software TopSolid’Wood identifizieren.

 

Je nach Unternehmensgrösse können mehrere Nutzerprofile für TopSolid identifiziert werden und das Verständnis der Anforderungen, je nach Profil und Nutzungsgrad, ist dabei unumgänglich. Das Ziel dieses Schrittes? Eine massgeschneiderte Lösung für die Bedürfnisse jedes einzelnen Mitarbeiters finden. Schliesslich geht es um Personalisierung!

Administratoren sind die ersten Ansprechpartner. Sie sind für die Bestimmung von Design- und Produktionsstrategien ebenso verantwortlich, wie für die Konfiguration der Standardeinstellungen von TopSolid je nach Besonderheiten und Empfehlungen Ihres Unternehmens. Darunter sind die allgemeinen Einstellungen zu verstehen, Vorlagedokumente (Templates), Stücklistenmodelle, Namenskonventionen oder auch Standardbibliotheken, also rund 80% der Mitarbeiterbedürfnisse.

Ausserdem repräsentieren die Teams, die am Vorentwurf für die erste Validierung durch den Kunden arbeiten, sowie diejenigen, die an der 2D- und 3D-Modellierung arbeiten, so viele verschiedene Nutzergruppen wie Anforderungen, die es zu berücksichtigen gilt.

Zusätzlich können einige Posten eine bereichsübergreifende Verantwortung tragen, sodass eine Person mehrere verschiedene Rollen einnehmen muss. Daher ist es unentbehrlich, dass ein Nutzer schnell von einer Entwurfsumgebung in eine Konfigurationsumgebung wechseln kann.

Sobald alle Bedürfnisse der Nutzer erkannt worden sind, besteht der nächste Schritt darin, die relevanten Funktionen und Einstellungen für jedes Nutzerprofil festzulegen.

 

2) Tägliche Handgriffe und Aufgaben definieren.

 

Mit den Anwendungen Wood und WoodCam richtet sich die Software TopSolid an ein möglichst breites Publikum. Dabei sollte beachtet werden, dass die gleiche Menge an Funktionen nicht für alle Aktivitäten, Posten oder Berufsbilder gleichermassen nützlich sind. Diesen Grad an Polyvalenz haben wir noch nicht erreicht! Wie identifiziert man am besten die richtigen Steuerelemente für verschiedene Nutzergruppen und Personen?

Die Antwort liegt in der täglichen Nutzung der Software. Darunter fällt die Handhabung einer ergonomischen, schnellen und intuitiven Benutzeroberfläche. Nach einigen Tagen in Ihrem Arbeitsumfeld erkennen Sie automatisch die Funktionen, die sie regelmässig für verschiedene Aufgaben verwenden, sowie jene, die weniger wichtig sind und die bei Ihnen nur punktuell Verwendung finden. Die Gesamtheit dieser Schlüsselfunktionen muss hervorgehoben und prominent auf Ihrer TopSolid Benutzeroberfläche angezeigt werden.

Dabei kann es natürlich zu gewissen Fragen und Problemstellungen kommen. Deshalb bietet TopSolid methodische Schulungen an, um Sie bei der Umsetzung des nächsten Schritts zu unterstützen, nämlich die strategische Einrichtung der Software. Das Ziel? Einheitliche und standardmässige Designregeln festlegen, die sicher stellen, dass die gewählten Einstellungen mit der Erfahrung und den Bedürfnissen der Nutzer im Alltag übereinstimmen und so die erwartete Leistung erreichen!

Die Palette der CAD, CAM, Lösungen TopSolid

3) Die Oberfläche an die tägliche Nutzung anpassen.

 

Hier geht es um die Desktops der Endnutzer, im Ordner «Konfiguration» von TopSolid! Werfen wir an dieser Stelle einen genaueren Blick auf die «Gestaltungsoptionen» der Funktionen, die «Nutzervorlagen» sowie auf die Einrichtung der grafischen Elemente und der kontextbezogenen Befehle der Bearbeitungsbäume.

 «Gestaltungsoptionen» und Anpassung

In der vereinfachten, erweiterten oder Expertenoberfläche von TopSolid’Wood lassen sich Menüs, Kontextmenüs oder benutzerdefinierte Symbolleisten Ihrer Dokumente – Modellierung (Design), Produktion (CAM) oder Zeichnung (Draft) – nach Belieben neu anordnen. Über die Personalisierung können Sie Ihre Arbeitsumgebung verschlanken. Das Ergebnis: Sie können Ihre Aufgaben noch effizienter erledigen!

Personifizieren TopSolid'Wood
Übrigens: Mithilfe eines anderen Befehls in den «Gestaltungseinstellungen» können Sie mit einem Klick von einem «Nutzerlayout» zu einem anderen wechseln. So kann zum Beispiel ein neuer und unerfahrener Mitarbeiter auf eine vereinfachte Oberfläche zugreifen und schrittweise seine Kompetenzen erweitern.
Anpassen der Holzsoftware
Festlegen von Funktionsniveaus

Die Funktion zur Personalisierung der Nutzeroberfläche von TopSolid ermöglicht ebenfalls verschiedene Funktionsstufen, beispielsweise mit dem vereinfachten Modus, der die Anwendung erleichtert und die wichtigsten Funktionen einer Aktivität hervorhebt.

Anpassen der Schnittstelle der Holzsoftware TopSolid'Wood
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Anpassen der Schnittstelle der Holzsoftware TopSolid'Wood
Einrichtung von «Benutzervorlagen»

Ein unverzichtbares Personalisierungswerkzeug ist die Vorlage, die Ihr Dokument durch Automatisierung einiger Parameter bereits vorbereitet. Diese «Voreinstellung» betrifft die Darstellung der Arbeitsbäume und der zugehörigen Registerkarten, die Reihenfolge der Ebenen in Bezug zur Arbeitsebene, aber auch die Einstellungen bestimmter Dokumente im Zusammenhang mit Komponenten wie Profilen, Profilwerkzeugen, Kanten, usw. Die Zeitersparnis ist immens!

Unten finden sich zwei Beispiele für Vorlagen für Designdokumente

Unten finden sich zwei Beispiele für Vorlagen für Designdokumente
Unten finden sich zwei Beispiele für Vorlagen für Designdokumente
Auch der Grafikbereich bietet viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung :
Der Grafikbereich bietet ebenfalls zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten
Beispiel für die Verwaltung von Arbeitsbäumen und Registerkarten
Beispiel für die Verwaltung von Arbeitsbäumen und Registerkarten
Die Personalisierung betrifft auch kontextbezogene Befehle für Bearbeitungsbäume. Die Funktion «Befehle verwalten» ermöglicht es, Ihre verfügbaren Kontextmenüs neu anzuordnen – nach Elementtyp (Formen, Linien, zusammen markieren …), gruppiert unter «Weitere Befehle».
Die Personalisierung betrifft auch kontextbezogene Befehle für Bearbeitungsbäume.
4) Verwendung bestehender Kurzbefehle

Um die Anwendung der Software TopSolid zu beschleunigen, verfügen Sie über verschiedene Kurzbefehle:

Die ersten werden als Symbole angezeigt, die in der zuvor genannten Symbolanpassungsfunktion verwendet werden können und ermöglichen einen Schnellzugriff direkt zu Ihren Standardkomponenten oder Ihren Startskripten in der Produktion.

 

Nachfolgend zwei Beispiele zur Erläuterung.

  1. Schnellzugriff auf eine Komponente
Inklusion Standardkomponente
  1. Schnellzugriff auf ein Startskript der Produktion
 

Der zweite Kurzbefehltyp wird in Baumform unter der Registerkarte «Favoriten» angezeigt. Durch die Erstellung mehrerer Favoriten können Sie einen Schnellzugriff zum Einfügen einer Komponente in den Grafikbereich per Drag and Drop einrichten.

Einen Schnellzugriff zum Einfügen einer Komponente
Einen Schnellzugriff zum Einfügen einer Komponente
Bereits bei der Modellierung ermöglichen die detaillierten Personalisierungsmöglichkeiten der Funktionen von TopSolid’Wood eine präzise und effiziente Anpassung an verschiedene Fertigungsprozesse. Und weil es in der Industrie auch Projekte gibt, die nicht realisierbar sind und die Zeit und Geld kosten, garantiert die Software TopSolid Projekte, die «wirklich entworfen und hergestellt werden können».

 

Fazit

TopSolid und seine Anwendungen Wood und WoodCam bieten ein grosses Spektrum an Personalisierungsmöglichkeiten Ihrer Nutzeroberfläche und zahlreiche Optionen zur Optimierung Ihres Arbeitsbereichs. Unsere Methode, gepaart mit einer hinreichenden Kenntnis der Softwarefunktionen, sowie einiger Tipps, garantiert Ihnen die Übernahme bewährter Praktiken der Softwarelösung TopSolid’Wood, um Ihren Komfort und Ihre Produktivität zu steigern. Die Version 2021 bietet einige Neuigkeiten bei der Verbesserung der Nutzeroberfläche. Probieren Sie sie aus!